Orgelnacht 2019

I Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche

Der heutige Kirchenbau der Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche von Ludwig Lemmer stammt aus dem Jahr 1957. Die Schuke-Orgel mit 41 Registern wurde seit ihrer Erbauung immer wieder für zeitgenössische Musik eingesetzt, was in hohem Maße dem Engagement des seit 1961 dort als Organist und Kantor tätigen Professor Dr. Peter Schwarz zu verdanken ist, der dort sehr viele Werke zeitgenössischer Musik uraufführte und regelmäßig spielte.

Donnerstag, 11. April 2019, 19.00-22.30 Uhr

19 Uhr Angela Metzger (München), Orgel und Nora Krahl (Berlin), Violoncello

page2image2814666320

Felix Bönigk (*1993) – “terra tremuit” für Orgel solo (2016)
Liza Lim (*1966) – “Invisibility” für Cello solo (2009)
Markus Bongartz (*1968) – „Kobold“ für Cello und Orgel (2019) (UA)
Sofia Gubaidulina (*1931) – “In croce” für Cello und Orgel (1979)

20 Uhr Thomas Noll (Berlin), Orgel und Ferdinand Breil (Berlin) und Sebastian Elikowski-Winkler (Berlin), Klangregie

Sebastian Elikowski-Winkler (*1978) – Sinfonia [Drei Menschenalter] (2010/13;UA 2013) für Orgel solo und Zuspiel
1. Satz: „Variationen ohne Thema“ für Orgel 2. Satz: „klakol“ für Orgel und Zuspiel 3. Satz: „dozuk / Nachklang“ / Hörspiel
Ferdinand Breil (*1985) – „raumsprung 21º“ für Orgel und Zuspiel (2019) / UA

21.00 Uhr Gespräch der Künstler mit Dr. Dietmar Hiller (Berlin)

21.30 Uhr Maximilian Schnaus (Berlin), Orgel und Irene Kurka (Düsseldorf), Sopran

Dominik Susteck (*1977) – „Hören…Verstummen“ – Messe basse für Sopran, Orgel (2015) (Introitus, Kyrie, Sanctus, Agnus Dei)
Karlheinz Stockhausen (1928-2007) – Tierkreis
für Sopran und Orgel (1974-1975)
Leah Muir (*1978) – Deaktrina (2017)

In Kooperation mit:

II Lutherkirche Spandau

Die Luther-Kirchengemeinde in Berlin-Spandau hat sich mit dem Umbau von Kirchenraum und Gemeindehaus sowie mit dem Neubau der Hugo Mayer-Orgel der Frage gestellt, welche Aufgaben eine Kirchengemeinde heute hat. Die 1896 in Dienst genommene Kirche mit vormals 1.500 Plätzen wurde baulich geteilt, übrig blieb ein sehr kommunikativer Kirchenraum mit ca. 200 Plätzen in flexibler Bestuhlung. Die 2015 fertiggestellte Orgel ist auf das kirchliche Umfeld bezogen und steht im Altarraum, was den Zuhörern einen Blick auf den Organisten ermöglicht. Im Stil der elsässischen Reformbewegung vereint die Orgel das Beste aus dem deutschen und dem französischen Orgelbau. Sie ist mit einer leichtgängigen Traktur und Winddrossel für zeitgenössische Musik geeignet.

Freitag, 12. April 2019, 19.00-22.30 Uhr19 Uhr Angela Metzger (München), Orgel

page3image2815616112

Dominik Susteck (*1977) – Raumgestalten (2018)
(Schraffur, Mond, Geometrische Figuren, Apokalypse, Tropfen, Endzeit)

20 Uhr Age-Freerk Bokma (Berlin), Orgel

Dai Fujikura (*1977) – Water Path for Organ (2015/2016)
Toru Takemitsu (1930-1996) – Rain Dreaming for Harpsichord (1986)(Orgelbearb. Megumi Hamaya)
Claude Vivier (1948-1983) – Les Communiantes pour Orgue (1977)

21.00 Uhr Gespräch der Künstler mit Dr. Dietmar Hiller (Berlin)

21.30 Uhr Dominik Susteck (Köln), Orgel und Erik Drescher (Berlin), Flöte

Eiko Tsukamoto (*1986) – I have to go there to come back (2014) für Bassflöte und Orgel
Dominik Susteck (*1977) – Innenstimmen (2018) für Flöte und Orgel
Stefan Streich (*1961) – „Wohin, Gevatter?“ (2012/13)
Gabriel Iranyi (*1946) – Contours, Présences II (2019) für Flöte und Orgel (UA)

Samstag, 13. April 2019, 15 Uhr OrgelwinterMichael Sattelberger (Stuttgart), Orgel Klaus Huber (1924-2017) – In te Domine speravi (1964)Klaus Lang (*1971) – marias mantel (2005)Gerhard Stäbler (*1949) – windows (1983)

In Kooperation mit:

Gefördert von